Linux auf meinem Toshiba Satellite 3000-601

Von einigen kleinen Schwächen mal abgesehen, bin ich mit meinem Toshiba Laptop sehr zufrieden. Auf wieder Seite habe ich mal zusammengefasst, was mir beim Installieren von Linux aufgefallen ist.

Maus Es ist kein Problem das Touchpad und eine USB-Maus zugleich zu betreiben. Ich benutze folgende Konfiguration in meiner XF86Config:
            
Section "InputDevice"

    Identifier  "Logitech USB Mouse"
    Driver      "mouse"
    Option    "Protocol"  "IMPS/2"
    Option    "ZAxismapping"    "4  5"
    Option    "Buttons"     "5"
    Option      "Device"      "/dev/input/mice"
    Option      "ButtonNumber" "5"
    Option      "Name" "AutoDetected"
    Option      "Vendor" "AutoDetected"

EndSection

Section "InputDevice"

    Identifier  "Toshiba Touchpad"
    Driver      "mouse"
    Option      "Protocol"    "ps/2"
    Option      "Device"      "/dev/psaux"
    Option      "Buttons"       "5"
    Option      "ButtonNumber" "5"
    Option      "Name" "AutoDetected"
    Option      "Vendor" "AutoDetected"
    Option "Emulate3Buttons"
    Option "Emulate3Timeout"    "50"

EndSection

und weiter unten

    InputDevice "Toshiba Touchpad" "CorePointer"
    InputDevice "Logitech USB Mouse" "SendCoreEvents

um beide Geräte parallel zu betreiben.
DisplayMöchte man die GLX-Erweiterung oder den Twinview-Modus benutzen, dann muss man leider auf die proprietären Treiber von Nvidia (nvidia-kernel und nvidia-glx) zurückgreifen. Ansonsten funktioniert auch der Treiber nv, der bei X schon dabei ist. Bei dem Kernelmodul ist es wichtig, dass es nach jedem Kernelupdate neu installiert wird und natürlich auch beim Booten geladen wird (teste mit lsmod).

Der Twinview Modus meiner Geforce2 Go Karte funktioniert auch mehr oder weniger fehlerfrei. Leider hängt sich beim Umschalten zwischen X und Konsole manchmal das ganze System auf, aber in den meisten Fällen kann man seinen Desktop problemlos auf einen Fernseher erweitern. Wichtig ist dabei zu wissen: Der zweite Bildschirm hat nichts mit X zu tun! Der Nvidia-Treiber regelt das alles alleine und verteilt das Bild auf die zwei Ausgaenge. Meine Konfiguration musste ich dafür wie folgt erweitern:
Section "Monitor"

    Identifier  "TV Monitor"
    HorizSync   30 - 50
    VertRefresh 60

EndSection

Section "Screen"
    Identifier  "LaptopScreen"
    Device      "NVIDIA GeForce"
    Monitor     "TV Monitor"
    DefaultDepth 24

    Option "TwinView"       "on"
    Option "SecondMonitorHorizSync"     "31.5 - 57.0"
    Option "SecondMonitorVertRefresh"   "50-70"
    Option "MetaModes"                  "800x600, 1024x768"

    Option "TVStandard" "PAL-B"
    Option "TVOutFormat" "SVIDEO"

    Subsection "Display"
        Depth       24
        Modes       "800x600"
        ViewPort    0 0
    EndSubsection
EndSection
Ausserdem ist wichtig zu wissen: Der Fernseher wird das primäre Gerät. Der Laptop-Monitor wird zum "SecondMonitor", aber da wir gesagt X damit nichts am Hut hat, haben wir nur eine Section "Monitor". Mit einem externen Monitor (!=TV) habe ich das bisher noch nicht getestet, aber Theoretisch geht das ähnlich.

Viele weitere Informationen stehen in der /usr/share/doc/nvidia-glx-?version?/README.DE.gz in der auch erklärt steht, wie man die Positionen der einzelnen Bildschirme zueinander verändern kann.

Die kleinen Schwächen

Am meisten stört der Shift-7-Bug. Dieser sorgt dafür, dass das Zeichen "/" nicht zuverlässig geschrieben wird. Drückt man die Taste, dann kommt es manchmal - und manchmal nicht.